Dieser Ausblick auf das Meer: Morgen, abends, nachts. Immer. Berauschend schön.
Schon als ich das erste Mal unser Zimmer im zweiten Stock des Riviera & Maximilian`s Hotel & Spa betrete,
weiß ich: Diesen Ausblick werde ich eigentlich nicht mehr hergeben wollen. Und so kommt es dann auch.
Aber zuerst mal zurück auf Anfang…
Oft sind wir schon auf unserem Weg ins Stadtzentrrum von Triest am Riviera & Maximilian`s, das direkt an der Strada Costiera liegt, vorbeigefahren. Irgendwann buchen wir uns hier mal ein, haben wir dann immer gesagt. Und dann war das „irgendwann“ plötzlich da. Und es stellte sich heraus: Wir haben vermutlich ein bisschen zu lange auf dieses „irgendwann“ gewartet, denn hier gefällt es uns richtig gut. Und wir hätten das ruhig schon ein bisschen früher feststellen und genießen können. Aber egal, jetzt sind wir ja da. Der Empfang in dem von Familie Benvenuti in 3. Generation geführten Hotel (apropos, was für ein schöner Name für eine Gastgeberfamilie!) ist sehr freundlich, dann geht es schon vom historischen Hauptgebäude durch gefühlt endlos lange Gänge des langgestreckten, moderneren Hotelanbaus hoch über dem Meer zu unserem Zimmer.
Und da schimmert es uns, kaum haben wir die Tür geöffnet, auch bereits blau entgegen, in allen Nuancen, durch die große Balkontür: Da vermischt sich das weiche, verwaschene Juni-Mittagsblau des Himmels mit dem glitzernd-lockenden Türkis-Blau des Meeres. Und ich habe nur mehr einen Wunsch: Ich will sofort hinunter, dorthin, wo sich diese zwei Blautöne treffen…
Hinunter zum Strand gelangt man dann übrigens ganz unkompliziert: Über eine Brücke, die eine großartige Aussicht nach beiden Seiten der Küste bietet, geht es zum hoteleigenen Lift und durch diesen beeindruckend hohen Turm schwebt man nun vom Hotel bergab, direkt zum Meer. Zuvor aber gönnen wir uns erstmal einen ausgiebigen Blick rundum: Auf den Beachclub Grignano 2, der uns hier gleichsam zu Füssen liegt, auf die Küstenlinie in beide Richtungen. Links erspäht man die Bucht der Stadt Triest, davor erkennt man das Casteletto des berühmten Schloss Miramare. Wir werden hier nicht zum letzten Mal gestaunt haben, denn auch am späten Nachmittag bzw. frühen Abend, wenn wir den Strand wieder verlassen und das Licht weicher wird und das Meer richtiggehend glitzert, fasziniert uns dieser Ausblick...
Und dann sind wir da, im Beachclub Grignano 2, in dem ein Teil exklusiv für die Gäste des Riviera & Maximilian`s reserviert ist. Sehr komfortable Liegen mit wunderbar weichen Auflagen, der Großteil unter angenehm Schattenspendenden Pinien, warten auf die Gäste. Wer mehr Sonne mag, bekommt die hier auch, und Sonnenschirme sowieso. Und: Wir werden die bequemen Liegen in den nächsten fünf Tagen nicht allzu oft verlassen. Ja, um über die Treppen ins Meer zu steigen und durch das glasklare Wasser hinaus zu schwimmen, oder um zu Mittag in der Strandbar eine Kleinigkeit zu essen. Na gut, und auch für einen Besuch des nahe gelegenen Castello di Miramare oder einen Bummel durch Triest, werden wir uns bei den 34 Grad Ende Juni von den Liegen lösen. Aber das war´s dann auch schon. Wir kennen die Stadt gut, das Drumherum auch, wir müssen hier nichts mehr, wir dürfen einfach nichts tun...
Die restliche Zeit liegt uns das Meer zu Füssen, mal komplett ruhig, mal wellig, am späten Nachmittag oft verführerisch glitzernd und blinkend. Manchmal habe ich das Gefühl, dass hier Millionen von kleinen Diamanten auf der Wasseroberfläche tanzen. "La mer qu'on voit danser...", da habe ich doch gleich dieses Lied im Ohr. Und ich stelle wieder mal fest: Nichts beruhigt so sehr, wie auf das Meer zu schauen, den Horizont nur zu erahnen und das Gefühl für Zeit und jegliches Müssen komplett zu verlieren.
Abends müssen wir uns dann aber doch aufraffen, denn, erstaunlicherweise, der Magen knurrt trotz der Hitze. Und warum weit wegbewegen, wenn das Gute ohnehin so nahe liegt. Und so genießen wir ein paar Mal das wirklich gute Essen im Hoteleigenen Restaurant "Le Terrrazze" – das on top auch noch einen atemberaubenden Ausblick auf Meer und Küste bietet. Und zudem den Ausblick auf einen Sonnenuntergang, der alle Stückerln spielt, wie man so schön sagt – von pastellfarben zart bis orange-rot intensiv.
Da vergesse ich doch glatt fast auf`s essen. Was schade wäre, denn es schmeckt hervorragend, besonders die Spaghetti al limone mit Amalfi-Zitronen oder die raffiniert zubereiteten Fisch-Speisen haben es mir angetan. Und zum Schokolade-Dreierlei muss ich nicht viel sagen, denn das Foto spricht ohnehin Bände. Dazu ein Glas Sauvignon Blanc oder ein Aperol Spritz, der mit dem Orange des Sonnenuntergangs konkurriert.
Irgendwann ist auch der schönste Tag am Meer zu Ende, um schlussendlich sehr müde und sehr glücklich ins Bett zu fallen. Noch einmal auf´s Meer schauen. Und den Mond grüßen, der jetzt über Triest leuchtet und einen silbernen Schatten auf das Meer legt. Buona notte, Trieste!
Und dann ist er auch schon da, der Tag des Abschieds, schneller als uns lieb ist. Wie oft bin ich auf unserem Balkon gestanden und habe auf das Meer geschaut? Oft. Zu fast jeder Tageszeit, und dafür wurde ich immer wieder auf´s Neue mit den schönsten Licht- und Farbschattierungen belohnt. Ach, höre ich mich dann seufzen, wieso können wir diesen Ausblick nicht einfach auch einpacken. Dann mache ich kein letztes Foto, sondern speichere diesen Ausblick in meinem Kopf ab. Und da muss er jetzt einfach bleiben, bis ich wieder hier bin...
Auch noch gut zu wissen:
Auch das Frühstück im Riviera & Maximilian`s macht glücklich: eine große Auswahl am Buffet, Salziges und Süßes, frische Früchte, garantiert für jeden etwas dabei und man startet wiederum mit wunderschönem Ausblick von der Hotelterrasse auf`s Meer in den Tag. (Mindestens so begeistert sind die hiesigen Möwen vom Frühstück, man sollte also seinen Tisch tunlichst nicht alleine lassen…)
Und wer ist denn nun im Riviera & Maximilian´s genau richtig? Wohl vor allem Erholungssuchende, die eine entspannte Zeit in spektakulärer Lage am Meer genießen wollen. Denn vom an der Strada Costiera gelegenen Hotel, das westlich vor Triest liegt, sind es rund 10 Kilometer in die Stadt. Zu Fuß also etwas zu weit, wenn man mal schnell die Stadt erkunden will, mit Bus, Taxi oder dem eigenen Auto aber kein Problem. Was allerdings in nur rund 25 Gehminuten fussläufig erreichbar ist, ist das Schloss Miramare – ein Spaziergang durch den wunderschön angelegten Park und eine Besichtigung des Schlosses lohnen sich immer.
Gebucht werden können Zimmer unterschiedlichster Kategorien im historischen Gebäude (erbaut 1898) oder im moderneren Hotelanbau (in letzterem darf man sich in den Zimmern auch über einen Balkon freuen), oder in den Maximilian Suites (oberhalb des Hotel Riviera, mit großen Terrassen und weitem Blick). Auf Spa-Fans wartet das hoteleigene Exentia Spa mit Meerblick (wobei hierfür Extrakosten anfallen). Wer mit dem Auto kommt, parkt am hoteleigenen Parkplatz, Ladestationen für E-Autos sind ebenfalls vorhanden.
Was man abseits von Strandglück in und um Triest erleben kann, dazu gibt es auf meinem Blog übrigens noch einige weitere Blog-Beiträge mit vielen Empfehlungen: Viele wertvolle Tipps, was man in Triest gesehen haben sollte, auch fernab der ausgetretenen Pfade, gibt es ebenfalls von Daniela – und zwar in diesem Interview, das ich mit ihr für meinen Blog geführt habe. Und noch mehr Triest-Tipps findet man in meiner dreiteiligen Artikel-Serie, ebenfalls hier am Blog zu finden. Auch kulinarisch hat Triest einiges zu bieten, meine persönlichen Empfehlungen gibt es in diesem Blog-Beitrag.
Riviera & Maximilian`s
Hotel & SPA
www.rivieramax.eu
Strada Costiera n. 22 I 34151 Triest I Italien