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September 2022

„MorgenZeit“ – ob ein Hotel mit diesem Namen für mich, die sich gerne in der Früh noch
mal umdreht im Bett, wohl das richtige ist? Aber dann verstehe ich es plötzlich:
Das "MorgenZeit – Natürlich. Bed & Brunch" schenkt mir Zeit. Und das nicht nur in der Früh…

Pressereise (*siehe Textende) – Denn „Morgen“ ist hier, wenn es für mich passt – ob um 7 Uhr in der Früh oder auch erst um 11.30 Uhr. Weil: Das Frühstück wartet hier auch mich. Wobei, Frühstück stimmt so nicht, denn es ist ein Brunch-Buffet, und was für eines. Das man nämlich ganz flexibel zwischen 7 und 13 Uhr genießen kann, je nachdem, was man für den Tag geplant hat. Aber alles der Reihe nach. Denn erstmal komme ich an im Wellnesshotel MorgenZeit im Pinzgauer Maria Alm, das mitten in der Urlaubsregion Hochkönig liegt. Ein herzliches Willkommen an der Rezeption, ein Willkommensglaserl... ich lehne mich zurück im bequemen Loungechair und freue mich auf drei entspannte Tage.

Und das in einer Gegend, die mir sehr vertraut ist, denn schließlich habe ich hier mit meiner Familie viele Weihnachtsferien verbracht, auf einem Bauernhof hinten im Maria Almer Grießbachwinkl. Ein Ort, an den ich immer wieder gerne zurückkomme, in den letzten Jahren auch abseits der Skisaison, denn ich habe mittlerweile entdeckt wie wunderschön diese Gegend auch in den anderen Jahreszeiten ist. Dieses Mal bin ich erstmals im Spätsommer da, der September ist gerade mal ein paar Tage alt. Ziemlich jung ist hingegen das „MorgenZeit – Natürlich. Bed & Brunch“: Im Dezember 2019 haben die gebürtige Maria Almerin Anna Höring und ihr Mann das Haus eröffnet und wurden, wie so viele gleich mal wieder ausgebremst von Corona.

Aber heute steht es da, als wäre es immer schon da gewesen, im Ortsteil Urchen, nur wenige Gehminuten vom Ortszentrum und auch vom Skilift entfernt. In bester Sonnenlage, mit Blick auf die Berge, von manchen Zimmern aus sogar mit Blick  auf das sogenannte Steinerne Meer, an dem Maria Alm liegt. Und so wache ich am ersten Morgen auf und mache das, was ich immer gerne mache: ich schleiche mich noch in Pyjama und barfuß hinaus auf den Balkon, um der Welt meine Aufwartung zu machen. Da stehe ich und genieße die frische, klare Septemberluft und sehe den Nebeln zu, wie sie am Hang gegenüber über die Wiesen und Bergspitzen wabern, sich kurz heben, gerade genug Zeit um ein symbolisches „Hallo Berge“ hinüber zu schicken, bevor sie die Bergspitzen wieder verhüllen. Ich mag das ja, als ausgesprochenes Herbstkind, diese Morgennebel, dieses sanfte, weiche Licht, dass sich dann im Herbst auf die Wiesen und Berge legt, dieses spezielle Blau am Himmel, die Abendkühle. Kühl wird es mir jetzt auch langsam am Balkon, also schnell noch mal zurück unter die Decke, ins Bett. Denn, eines ist hier gewiss: Das Frühstück läuft mir hier nicht davon, im Gegenteil.

Erst mal genieße ich aber noch eine halbe Stunde im (Boxspring-)Bett, das übrigens herrlich komfortabel ist. Möchte man eigentlich gar nicht mehr verlassen, muss man aber irgendwann, sogar hier im „MorgenZeit“, wo man sich mit dem Aufstehen wirklich Zeit lassen kann. Was mir schon aufgefallen ist, als ich das Zimmer zum ersten Mal betreten habe: Dieser herrliche Holzgeruch. Denn könnte ich auch glatt einpacken und mitnehmen nach Hause. Wie auch das Badezimmer: genau die richtige Größe, durchdacht geplant, und ein wunderschöner Steinboden. Überhaupt: Die Junior Suite Deluxe Morgenzeit ist genau nach unserem Geschmack: Großzügig vom Raum her, durchdacht gestaltet (auch was die Kästen anlangt), klar und modern ausgestattet, reduziert, aber gemütlich, mit hochwertigen Lodenstoffen. Kein unnötiger Alpen-Schnickschnack an den Wänden, alles lässt hier Raum zum Entspannen und Gedanken wandern lassen. Und über die schönen Holzböden läuft es sich herrlich…

Und dann ist Brunch-Time! Und da haben wir erst mal die Qual der Wahl, denn das Angebot ist beeindruckend groß und vielfältig. Von deftigem, lokalem, über diverse selbstgemachte Müsli-Sorten, Joghurts, Obst und Fruchtsalat, Aufstriche, Schinken und Würste, diverse Käsevariationen, Gemüse, Fisch oder Roastbeef bis hin zu warmen Gerichten wie Quiche, Schnitzel, Weißwürsten und vielem mehr. Dazu Eiergerichte und Salate sowie Frühstücksspezialitäten aus anderen Regionen und diverse Probier-Häppchen. Und dann erst die Süßspeisen: Diverse Kuchen, Kipferln, Strudel, Törtchen – und, oh Wonne, kleine Punschkrapferln (wer hat da von meinen geheimsten Wünschen geahnt?). Beinahe vergessen: die herrlichen Marmeladen, übrigens hergestellt von der Familie der Gastgeberin, die in Maria Alm eine Landwirtschaft betreibt. Ein gutes Stichwort: Denn lokale und regionale Produkte mit hoher Qualität sind Gastgeberin Anna, die selbst gelernte Köchin ist und lange in der Gastronomie und Hotellerie gearbeitet hat, bevor sie Ende 2019 ihr eigenes Haus eröffnete, besonders wichtig. Und so kommen die Bio-Eier vom Bauern in der Nähe, der Apfelsaft ebenfalls aus einem Landwirtschaftsbetrieb der Familie, das Rindfleisch vom Hof des Bruders. Zu wissen, wo die Produkte herkommen, das ist Anna wichtig, und auch, dass sie dann entsprechend hochwertig im eigenen Haus verarbeitet werden.

Wie auch der Brunch überhaupt ihr Herzensprojekt ist: Bei uns im Haus soll sich niemand zum Frühstück beeilen müssen, wir möchten unseren Gästen Zeit schenken – und das fängt schon damit an, dass man sich in der Früh nicht zu einer Zeit aus dem Bett quälen muss, zu der man eigentlich noch gerne eine Runde schlafen würde, erzählt sie mir. Wer aber schon früh in die Berge will, der kann hier auch schon um 7 Uhr aus dem vollen schöpfen. Und vielleicht nach einer kleineren Wanderrunde zu Mittag noch mal die Speicher mit ein paar guten Kalorien auffüllen. Tolles Konzept, finde ich. Und so sitzen wir hier völlig entspannt, mit unserer Lieblingszeitung, genießen ein Frühstück in mehreren Gängen und lassen den Tag gemütlich auf uns zukommen.  

Ich könnte übrigens noch viel länger vom Frühstück erzählen und in der Aufzählung vergessen habe ich sicher so einiges. Aber wie so oft sprechen oft Fotos ohnehin für sich. Tee-Liebhaber kommen hier jedenfalls auch auf ihre Kosten, der Fair-Trade Tee steht nicht nur beim Brunch sondern den ganzen Tag lang zur Verfügung. Und wäre ich Kaffee-Trinkerin, dann würde mich dieser hier wohl auch begeistern, so aber kommt nur mein Mann in dessen Genuss: Bio und fair trade ist dieser und darüber hinaus eine eigene Hausröstung, die mit der Kaffeewerkstatt Salzburg kreiert wurde.

Qualität spricht sich herum und so ist der MorgenZeit-Brunch längst in der Region bekannt. Deshalb sitzen im großzügigen Restaurant- und Frühstücksbereich am Wochenende auch mal Gäste aus der Region zwischen den Hotelgästen und wenn man ein wenig zuhört, dann hört man diesen symphatischen Pinzgauer Dialekt, den ich so gern mag. Und ich mag eben auch, dass hier locals neben amerikanischen Gästen sitzen, die zu einer Hochzeit angereist sind – ein bunter Mix, der einem Hotel guttut, denn wer will denn schon immer nur unter Touristen sein.

Dieser Spätsommer meint es nicht so richtig gut mit uns und so hängen dunkle Regenwolken über Maria Alm. Und immer wieder mal regnet es auch ein wenig. Aber: perfekte Gelegenheit endlich in den (25 Grad warmen) Naturpool abzutauchen, denn ich liebe es bei Regen zu schwimmen. Von oben sanfte Regentropfen (wohlgemerkt ohne Gewitter-Gefahr weit und breit!), unter mir allerbestes See-Feeling. Genau das richtige für mich See-Begeisterte, denn in so einem Natur-Pool zu schwimmen ist dann doch etwas ganz anderes als ein gechlorter Pool. Ich tauche ab, öffne die Augen und tatsächlich, sogar hier unten sieht das fast wie in einem richtigen See aus. Davon werde ich in den nächsten Tagen nicht genug bekommen und vor allem werde ich das jetzt immer gleich in der Früh machen, vor dem Frühstück. 20, 30 Längen – und schon habe ich zudem das Gefühl mich ohne schlechtes Gewissen über das Buffet hermachen zu können. (Und weil das jetzt eine ziemliche Text-Bild-Schere ist, diese Fotos habe ich am letzten Tag gemacht, als der Regen wieder Geschichte war...)

Sogar mein Mann, der es eher mit „trockenen“ Sportarten hat, ist dann begeistert vom Natur-Pool, auch wenn er vorher lieber in die Sauna geht. Davon gibt es im „MorgenZeit“ zwei, eine Heu-Kräuter-Sauna (mit 60 Grad), eine Panorama-Sauna mit 90 Grad. Darüber hinaus sehr schöne Ruheräume und wer dann noch mehr Wärme braucht, der kann noch eine Runde auf den Infrarot-Sitzbänken drehen. Übrigens, sich nach der Sauna im Naturpool erfrischen kann man auch im Winter, bei 22 Grad Pool-Temperatur. Ich vermute mal, ich wäre auch ohne Sauna-Gang drinnen...

Weil das Wetter sich dann doch fast noch zu ein bisschen Sonne entschließt, ist mein Mann kurzentschlossen: Weißt du was, ich leihe mir eines der Fully E-Bikes im Hotel aus und probiere den Flow Trail ONE am Natrun aus. Sprach´s, buchte sich an der Rezeption eines der zehn E-Bikes im „MorgenZeit“ und ward nicht mehr gesehen. Bis er ziemlich verdreckt aber zufrieden wiederkehrt. Mit der Natrun-Gondelbahn geht es (dank Hochkönig Card, die man im MorgenZeit erhält) gratis auf den Berg, oben kann man dann zwischen einer Blue Line (für die ganze Familie geeignet) und einer Red Line, auf der es etwas actionsreicher hergeht, auswählen.

Abends essen wir dann im hoteleigenen Restaurant. Halbpension gibt es hier keine, aber auch das gehört zum „Zeit-schenken-Konzept“. Wer will denn schon am Nachmittag zurück ins Hotel hetzen, nur damit man rechtzeitig zum Halbpension-Abendessen zurück ist – fragt mich Anna. Sie jedenfalls nicht und ich auch nicht. Daher also ein à la Carte Restaurant mit einer breiten Auswahl an Fleisch, Fisch und Vegetarischem und überall blitzen regionale Einflüsse durch, trotz internationaler Küche. Regionalität wird natürlich auch im Restaurant großgeschrieben: Das Fleisch kommt von Bio-Bauern in Maria Alm und der Region, das Brot vom Bäcker in der Region. Lange Lieferwege und billige Produkte mag man im „MorgenZeit“ nicht und das mögen wir wiederum. Eine Frittatensuppe, danach ein köstliches Filet vom regionalen Fisch mit Risotto, dazu ein sehr guter niederösterreichischer Veltliner. Schade, was Süßes schaffe ich jetzt beim besten Willen nicht mehr. Aber das hole ich dann spätestens beim Brunch am nächsten Morgen nach…

Am letzten Tag zeigt der Maria Almer Spätsommer dann, was er kann, wenn er nur will: Strahlende Sonne, hellblauer Himmel. Bilderbuchwetter, das uns den Abschied so richtig schwer machen soll. Also noch mal rasch hinunter in den Naturpool. Wobei, schnell ist ja eigentlich nicht notwendig, denn dank dem MorgenZeit-Konzept kann man auch am Abreisetag gemütlich aufwachen, relaxed schwimmen gehen, das Zimmer bis 11 Uhr räumen – und dann immer noch entspannt zum Brunch erscheinen. Zeit schenken bis zur letzten Urlaubsminute. Auch das gefällt uns…

Auch noch gut zu wissen: Maria Alm ist dank vielfältiger Sportaktivitäten eine All-Season-Urlaubsdestination – ob Skifahren in der Maria Alm-Mühltal-Skischaukel, Langlaufen (allein in Maria Alm gibt es rund 45 Loipenkilometer), Skitouren oder Schneeschuh-Wandern, oder Wandern, Bergsteigen oder Mountainbiken im Frühling, Sommer oder Herbst, hier gibt es ein breites Angebot. Was ich an der Region und am „MorgenZeit“ besonders mag: Im Sommer muss man sich nicht zwischen Wander- oder Badeurlaub entscheiden, hier lässt sich beides bestens kombinieren. Denn nach vielen Bergkilometern ist der Naturpool im „MorgenZeit“ perfekt, um die Muskeln wieder zu versöhnen. Und gemütlich chillen lässt es sich dank Poolservice dann am „MorgenZeit“-Almbeach, mit Blick auf die Berge. Wer mehr Nass braucht, der findet es z. B. auch im Ritzensee (Moorsee) im nahen Saalfelden oder im rund 20 Autominuten entfernten Zeller See. Ein paar persönliche Tipps, was man im Hochkönig-Gebiet zwischen Saalfelden, Maria Alm und Mühlbach unternehmen kann, gibt es hier.

 

Wellnesshotel MorgenZeit – Natürlich. Bed & Brunch
www.wellnesshotel-mariaalm.com

Urchen 38 I Maria Alm am Steinernen Meer, Salzburg, Österreich
E-Mail: info@hotel-morgenzeit.at

 

*Pressereise:  Dieser Beitrag ist im Rahmen einer Einladung durch das Hotel „MorgenZeit“ entstanden. Meine hier geäußerte Meinung beeinflusst hat das nicht, ganz im Gegenteil, diese ist zu 100 Prozent meine eigene – und zu einer Pressereise einladen lasse ich mich ohnehin nur, wenn ich im Vorfeld schon sicher bin, dass mir das jeweilige Haus gefallen wird, und zwar richtig gut. Dieser Beitrag spiegelt also meine höchstpersönliche Erfahrung mit dem Hotel wider.